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Bedingungen der Premiumversteigerung des Verbandes Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. 2019/2020 (Versteigerungsbedingungen)

 

Präambel

Der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter e.V. (nachfolgend: Verband) stellt Verkäufern und Käufern im Dezember 2019 und im Januar 2020 zunächst in einer Pre-Auktion auf seiner Homepage www.brieftaube.de (Angebotsphase I) sowie anschließend auf der Deutschen Brieftaubenausstellung (nachfolgend: DBA) in Dortmund (Angebotsphase II) Plattformen für die Versteigerung von hochwertigen Brieftauben bereit.
Diese Versteigerungsbedingungen regeln das rechtliche Verhältnis jeweils von Käufern und Verkäufern von Brieftauben sowie dem Verband, ferner das rechtliche Verhältnis von Käufer und Verkäufer untereinander, die Nutzung der Plattformen durch die Bieter und schließlich den Ablauf der Versteigerung.
Die Rechte und Pflichten des Verbandes sowie der Verkäufer und der Käufer richten sich unter Einbeziehung der Präambel ausschließlich nach den folgenden Regelungen.
Die Versteigerungsbedingungen werden im elektronischen Versteigerungskatalog, auf der Versteigerungsplattform der Pre-Auktion im Internet und durch deutlich sichtbaren Aushang in der Messe Dortmund veröffentlicht.
Die Verkäufer haben die Versteigerungsbedingungen durch Abschluss eines Brieftauben-Versteigerungsvertrags unter Einschluss der Versteigerungsbedingungen als verbindlich anerkannt. Die Bieter erkennen diese Versteigerungsbedingungen durch Abgabe eines Gebots als verbindlich an.
Die Begriffe „Versteigerung“ und „Auktion“ werden im Rahmen der Versteigerungsbedingungen synonym verwendet
Die Versteigerungsbedingungen gelten ausschließlich für die im Dezember 2019 und Januar 2020 stattfindende Premiumversteigerung. Es handelt sich also nicht um Allgemeine Geschäftsbedingungen im Sinne des § 305 BGB.

 

§ 1 Form der Versteigerung

Die Versteigerung umfasst
- die Angebotsphase I - Pre-Auktion vom 15.12.2019 bis 29.12.2019 -
- die Angebotsphase II - DBA-Versteigerung am 5.1.2020 -.

 

§ 2 Anmeldung und Zulassung zu den Plattformen

(1) Die Nutzung der Plattform www.brieftaube.de setzt eine kostenlose Anmeldung voraus. Ein Anspruch auf Anmeldung und Nutzung der Webseiten des Verbandes besteht nicht.
(2) Anmelden kann sich jede unbeschränkt geschäftsfähige juristische oder natürliche Person. Die im Anmeldeverfahren anzugebenden Daten, insbesondere Name, Adresse, Telefonnummer und E-Mail-Adresse sind aktuell und vollständig anzugeben. Bei Verstößen gegen diese Verpflichtung behält sich der Verband den sofortigen und entschädigungslosen Ausschluss des Bieters, auch während der laufenden Auktion, vor.
(3) Die Teilnahme an der Versteigerung am 5.1.2020 im „Goldsaal“ der Westfalenhallen in Dortmund ist nicht anmeldepflichtig. Zum Auktionssaal haben alle Besucher der DBA Zugang. Der Eintritt zum Auktionssaal ist frei. Es wird daher kein über den Eintritt zur DBA hinausgehendes Eintrittsentgelt verlangt. Der Verband behält sich das Recht vor, Besuchern den Zugang zu verweigern, wenn dies nach Rücksprache mit der Vermieterin des Veranstaltungsorts, der Kongress Dortmund GmbH, aus sicherheitstechnischen Gründen erforderlich ist.

 

§ 3 Vermittlung

(1) Der Verband ist lediglich Vermittler zwischen Verkäufer und Käufer. Er ist nicht Partner des Kaufvertrags, sondern stellt nur die genannten Plattformen für Verkäufer und Käufer zur Verfügung.
(2) Der Verband kann aus diesem Grunde nicht dafür garantieren, dass ein formal gültiger Auktionsverlauf zur Bezahlung der Taube durch den Käufer führt. In Verantwortung dafür steht alleine der Käufer. Der Verband bemüht sich aber, dass eine ordentliche Geschäftsabwicklung durch den Käufer erfolgt.

 

§ 4 Auktionskatalog

Vor der Versteigerung erscheint auf der Internetseite des Verbandes www.brieftaube.de ein Auktionskatalog. Darin werden zur allgemeinen Orientierung die zur Versteigerung kommenden Brieftauben abgebildet und mit ihrer jeweiligen Abstammung beschrieben. Der Katalog wird vom Verband nach bestem Wissen und Gewissen und mit großer Sorgfalt erstellt. Er beruht auf den Angaben des Verkäufers. Der Verband überprüft nicht die Richtigkeit der vom Verkäufer gemachten Angaben. Der Verband übernimmt deshalb auch keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben des Verkäufers, insbesondere im Hinblick auf seine Angaben zum Geschlecht der Taube. Der Verband ist berechtigt, Katalogangaben durch Aushang am Ort der Versteigerung und unmittelbar vor der Versteigerung der betreffenden Brieftaube mündlich durch den Auktionator zu berichtigen oder zu ergänzen.

 

§ 5 Angebotsphase I - Pre-Auktion -

(1) Während der Angebotsphase I können über die Homepage des Verbandes www.brieftaube.de von potenziellen Käufern verbindliche Kaufangebote abgegeben werden. In der Angebotsphase I geht vom Verkäufer also kein Angebot aus; demzufolge erfolgt keine Kaufvertragsannahme durch die Willenserklärung dessen, der innerhalb der Laufzeit der Pre-Auktion das höchste Gebot abgibt. Das verbindliche Kaufangebot gilt für die gesamte Dauer der Versteigerung (also auch noch in der Angebotsphase II).
(2) Gebote über das Internet sind nur zulässig, wenn der Bieter vom Verband zum Bieten über das Internet unter Verwendung eines Benutzernamens und eines Passwortes zugelassen worden ist und die Versteigerungsbedingungen als verbindlich anerkennt. Die Zulassung erfolgt ausschließlich für die Person des Zugelassenen, ist also höchstpersönlich.
(3) Der anbietende Teilnehmer bleibt an sein Gebot gebunden, bis dieses überboten wird. Jedes Gebot erlischt also, wenn ein anderer Bieter während der Angebotsdauer ein höheres Gebot abgibt. Jedes Gebot erlischt auch dann, wenn es vom Verband abgelehnt wird. Falls mehrere Bieter ein gleich hohes Gebot abgeben, gilt nur das Gebot, dass der Verband zuerst zur Kenntnis genommen hat.
(4) Die Versteigerung beginnt für jede Brieftaube mit einem Startpreis. Startpreis und Mindestgebot betragen 50,00 €.
(5) Bei Gebotsabgabe innerhalb der letzten 2 Minuten vor offiziellem Auktionsende verlängert sich exakt ab diesem Zeitpunkt das Auktionsende um 2 Minuten. Dies passiert so lange, bis kein Gebot mehr eintrifft.
(6) Die Beträge, um die ein neues Gebot vorherige Gebote mindestens übersteigen muss (Steigerungsspanne), betragen 10,00 €. Davon unabhängig kann auch ein höheres Gebot abgegeben werden. In diesem Fall wird ein Bietagent in der Weise tätig, dass das Gebot des Bieters innerhalb des von diesem vorgegebenen Rahmens automatisch schrittweise erhöht wird, bis dieser Bieter wieder Höchstbietender ist.
Die Steigerungsspanne kann vom Verband während der Auktion verändert werden.
(7) Die Schlusszeit der Pre-Auktion (29.12.2019, ab 13.00 Uhr) bestimmt sich ausschließlich nach der Systemuhrzeit des Verbandes.
(8) Der Benutzer ist verpflichtet, seinen Benutzernamen und sein Passwort Dritten nicht zugänglich zu machen. Bei schuldhafter Zuwiderhandlung haftet er dem Verband für daraus entstandene Schäden.
(9) Gebote über das Internet sind nur rechtswirksam, wenn sie hinreichend bestimmt sind und durch Benutzernamen und Passwort zweifelsfrei dem Bieter zuzuordnen sind. Die über das Internet übertragenen Gebote werden elektronisch protokolliert. Die Richtigkeit der Protokolle wird vom Bieter anerkannt, dem jedoch der Nachweis ihrer Unrichtigkeit offensteht.
(10) Der Verband behandelt Gebote, die in der Angebotsphase I über das Internet abgegeben werden, rechtlich wie schriftliche Gebote im Sinne des § 6 Abs. 7.
(11) Die www.brieftaube.de Webseite und die Dienstleistungen des Verbandes werden ohne jegliche Zusicherung in Bezug auf Verfügbarkeit und Qualität gewährt.
(12) Der Verband behält sich das Recht vor, jederzeit und ohne Nennung von Gründen die Webseite zu verändern.
(13) Der Verband wird nach Ende der Angebotsphase I die höchsten Gebote je Taube (nach Wert in Euro) ermitteln und die jeweiligen Höchstbietenden informieren.

 

§ 6 Angebotsphase II- DBA-Versteigerung -.

(1) Die Angebotsphase II wird in einer Versteigerung im Rahmen der DBA am 5.1.2020 in der Messe Dortmund durchgeführt.
(2) Alle zur Versteigerung am 5.1.2020 kommenden Brieftauben werden vor der Versteigerung zur Vorbesichtigung ausgestellt und können besichtigt werden.
(3) Die Versteigerung der einzelnen Brieftaube beginnt mit deren Aufruf durch den Auktionator. Er ist berechtigt, bei Aufruf von der im Katalog vorgesehenen Reihenfolge abzuweichen.
(4) Gesteigert wird jeweils in 50 €-Schritten, sofern der Auktionator nicht etwas anderes bestimmt.
(5) Der Kaufvertrag wird durch Zuschlag des Auktionators geschlossen.
(6) Will ein Bieter Gebote im Namen eines Dritten abgeben, hat er dies mindestens 24 Stunden vor Beginn der Versteigerung unter Vorlage einer Vollmacht des Dritten anzuzeigen. Anderenfalls kommt bei Zuschlag der Vertrag mit ihm selbst zustande.
(7) Mit Zustimmung des Verbandes können Gebote auch noch in der Angebotsphase II auf einem dafür vorgesehenen Formular schriftlich abgegeben werden. Sie
müssen vom Bieter unterzeichnet sein und unter Angabe der Nummer der Versteigerungstaube den für die Taube gebotenen Hammerpreis nennen. Der Bieter muss die Versteigerungsbedingungen als verbindlich anerkennen. Mit dem schriftlichen Gebot beauftragt der Bieter den Verband, sein Gebot abzugeben. Das schriftliche Gebot wird vom Verband nur mit dem Betrag in Anspruch genommen, der erforderlich ist, um ein anderes Gebot zu überbieten. Ein Vertrag auf der Grundlage eines schriftlichen Gebots kommt zwischen dem Verkäufer und dem Bieter gemäß Absatz 5, mithin durch den Zuschlag des Auktionators zustande. Gehen mehrere gleich hohe schriftliche Gebote für dieselbe Brieftaube ein, erhält das zuerst eingetroffene Gebot den Zuschlag, wenn kein höheres Gebot vorliegt oder abgegeben wird.
(8) Der Zuschlag wird erteilt, wenn kein höheres Gebot abgegeben wird. Der Zuschlag verpflichtet den Bieter zur Abnahme der Brieftaube und zur Zahlung des Kaufpreises.
(9) Der Auktionator hat das Recht, ohne Begründung ein Gebot abzulehnen oder den Zuschlag zu verweigern. Wird ein Gebot abgelehnt oder der Zuschlag verweigert, bleibt das vorangegangene Gebot wirksam.
(10) Der Auktionator kann einen Zuschlag zurücknehmen und die betreffende Brieftaube innerhalb der Auktion am 5.1.2020 neu ausbieten,
– wenn ein rechtzeitig abgegebenes höheres Gebot von ihm übersehen und dies von
dem übersehenen Bieter unverzüglich beanstandet worden ist,
– wenn ein Bieter sein Gebot nicht gelten lassen will oder
– wenn sonst Zweifel über den Zuschlag bestehen.
Übt der Auktionator dieses Recht aus, wird ein bereits erteilter Zuschlag unwirksam.

 

§ 7 Kaufpreis, Zahlung, Verzug

(1) Der Kaufpreis besteht aus dem Hammerpreis. Eine etwaige Umsatzsteuerschuld liegt beim Verkäufer.
(2) Der Kaufpreis ist mit dem Zuschlag fällig.
(3) Der Kaufpreis ist in Euro an den Verband als Treuhänder zu entrichten. Zahlungen per EC-Cash und Kreditkarten (Visa Karte und Mastercard) werden nur erfüllungshalber angenommen. Andere unbare Zahlungen sind - unter Angabe des Verwendungszwecks „Premiumversteigerung“ - auf das folgende Treuhandkonto des Verbandes zu entrichten:
Postbank Essen IBAN: DE46 3601 0043 0000 0244 31 BIC: PBNKDEFF.
(4) Wurde der Hammerpreis in vollem Umfang entrichtet, so kann der Verkäufer vom Verband Abrechnung und Zahlung des Hammerpreises abzüglich der Erfolgsprovision im Sinne des Absatzes 2 sowie der gesetzlichen Umsatzsteuer im Sinne des Absatzes 3 verlangen. Solange der Hammerpreis nicht vollständig bezahlt wurde, ist der Verband nicht zur Abrechnung und Zahlung verpflichtet.
(5) Das Eigentum geht auf den Käufer erst nach vollständiger Begleichung
des Kaufpreises über. Die für diesen Eigentumsübergang erforderlichen Willenserklärungen des Verkäufers sowie des Erwerbers werden hiermit abgegeben.

 

§ 8 Nachverkauf

(1) Während eines Zeitraums von einem Monat nach der Auktion können nicht versteigerte Brieftauben im Wege des Nachverkaufs erworben werden. Der Nachverkauf gilt als Teil der Versteigerung.
(2) Der Interessent hat persönlich, telefonisch, schriftlich oder über das Internet ein Gebot mit einem bestimmten Betrag abzugeben und die Versteigerungsbedingungen als verbindlich anzuerkennen.
(3) Der Vertrag kommt zustande, wenn der Verband das Gebot innerhalb von drei Wochen nach Eingang schriftlich annimmt.
(4) Die Bestimmungen über Kaufpreis, Zahlung und Haftung für in der Versteigerung erworbene Brieftauben gelten entsprechend.

 

§ 9 Entgegennahme, Verwahrung und Versand der ersteigerten Brieftaube / Annahmeverzug / Anderweitige Veräußerung

(1) Der Käufer ist verpflichtet, die ersteigerte Brieftaube unmittelbar im Anschluss an den ihm erteilten Zuschlag in der Versteigerungshalle abzuholen.
(2) Käufer, die nicht persönlich in der Versteigerungshalle anwesend sind und während der Versteigerung auch nicht durch Dritte wirksam vertreten worden sind, werden vom Verband nach Abschluss der Auktion unverzüglich vom Zustandekommen des Kaufvertrags schriftlich unterrichtet. Sie sind verpflichtet, die ersteigerte Brieftaube spätestens zwei Wochen nach Zuschlag am Sitz des Verbandes abzuholen.
(3) Eine Herausgabe der ersteigerten Brieftaube vor vollständiger Bezahlung des Hammerpreises findet nur dann statt, wenn der Verkäufer dieser Herausgabe in schriftlicher Form gegenüber dem Verband zugestimmt hat.
(4) Bis zur Abholung verwahrt der Verband für die Dauer von zwei Wochen, gerechnet ab Zuschlag, die ersteigerte Brieftaube auf Kosten des Verkäufers und versichert sie auf Kosten des Verkäufers in Höhe des Kaufpreises. Danach hat der Verband das Recht, die Brieftaube dem Verkäufer auf dessen Kosten zu übersenden.
(5) Beauftragt der Käufer den Verband schriftlich, den Transport der ersteigerten Brieftaube durchzuführen, sorgt der Verband, sofern der Kaufpreis vollständig bezahlt ist oder der Verkäufer dem Versand gegenüber dem Verband schriftlich zugestimmt hat, für einen sachgerechten Transport der Taube zum Käufer oder dem von ihm benannten Empfänger und schließt eine entsprechende Transportversicherung ab. Die Kosten für Verpackung, Versand und Versicherung trägt der Käufer.
(6) Die Bestimmungen des Absatzes 5 gelten nur für Transporte innerhalb der EU.
(7) Holt der Käufer die ersteigerte Brieftaube nicht innerhalb von zwei Wochen ab (vgl. Absatz 2) und erteilt er innerhalb dieser Frist auch keinen Auftrag zur Versendung der Taube (vgl. Absatz 5), gerät er in Annahmeverzug.

 

§ 10 Haftung

(1) Die Versteigerungstaube wird in der Beschaffenheit veräußert, in der sie sich bei Erteilung des Zuschlags befindet und vor der Versteigerung besichtigt werden konnte. Diese Beschaffenheit wird durch die Angaben im Katalog oder durch schriftliche oder mündliche Auskünfte des Verkäufers oder des Verbandes oder aus den Abbildungen des Katalogs nicht ergänzt. Eine Garantie für die Beschaffenheit der Taube wird nicht übernommen.
(2) Dem Käufer stehen sowohl hinsichtlich eines etwaigen Rechtsmangels als auch im Hinblick auf einen etwaigen Sachmangel der ersteigerten Brieftaube keine Gewährleistungsrechte im Sinne der §§ 434 ff. BGB zu. Die etwaigen Rechte des Käufers auf Rücktritt vom Vertrag, Kaufpreisminderung, Nacherfüllung, auf Schadenersatz oder auf Ersatz vergeblicher Aufwendungen werden daher ausgeschlossen. Dieser Haftungsausschluss gilt nicht, soweit der Verkäufer den Mangel arglistig verschwiegen hat.
(3) Der Verband haftet nicht für Schäden im Zusammenhang mit der Abgabe von mündlichen, schriftlichen, telefonischen oder Internetgeboten, soweit ihm nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt. Dies gilt insbesondere für das Zustandekommen oder den Bestand von Telefon-, Fax- oder Datenleitungen sowie für Übermittlungs-, Übertragungs- oder Übersetzungsfehler im Rahmen der eingesetzten Kommunikationsmittel oder seitens der für die Entgegennahme und Weitergabe eingesetzten Mitarbeiter. Für Missbrauch durch unbefugte Dritte wird nicht gehaftet. Die Haftungsbeschränkung gilt nicht für Schäden an der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
(4) Wenn durch einen Fehler im Programm, durch einen Serverausfall oder sonstige nicht vorhersehbaren Umstände die Webseiten von www.brieftaube.de vorübergehend nicht verfügbar sein sollten oder dadurch Daten verloren gehen sollten, können hieraus keinerlei Ansprüche gegen den Verband entstehen. Der Verband zeichnet insbesondere nicht dafür verantwortlich, wenn und soweit Angebote oder Gebote aufgrund technischer Probleme nicht verarbeitet oder gespeichert werden.
(5) Der Verband haftet nicht für Schäden im Zusammenhang mit der Verwahrung der Tauben vor und gegebenenfalls nach der Versteigerung, soweit ihm nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last fällt.

 

§ 11 Datenschutz

(1) Der Verband ist dazu berechtigt, Teilnehmerdaten zu erheben, zu verarbeiten und zu speichern sowie zu eigenen Zwecken zu nutzen. Teilnehmerdaten werden vertraulich behandelt und nicht an Dritte weitergeleitet.
(2) Im Übrigen gilt die Datenschutzerklärung des Verbandes (http://web.brieftaube.de/datenschutzerklärung.html).

 

§ 12 Schlussbestimmungen

(1) Änderungen dieser Versteigerungsbedingungen im Einzelfall oder Nebenabreden bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Schriftform.
(2) Soweit die Versteigerungsbedingungen in anderen Sprachen als der deutschen Sprache vorliegen, ist stets die deutsche Fassung maßgebend.
(3) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(4) Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, soweit dies rechtlich vereinbart werden kann, Essen.
(5) Sollte eine oder mehrere Bestimmungen dieser Versteigerungsbedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die entsprechenden gesetzlichen Vorschriften.

Anmeldung

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